![]() |
| Wir liefern auf Wunsch innerhalb von 24h |
![]() |
|
Sie erreichen uns:
Montag - Donnerstag
von 07.00 - 17.00 Uhr Freitag - 16.00 Uhr
Fon: 0541/9188-0
|
![]() |
|
TECHN.NOTDIENST |
![]() |
|
Kennen Sie schon unsere Schwesterfirma Alkuba?
|
![]() |
||
|
Presseinformation Glas-Stahl 2012
Innovation trifft Mythos Glas-Stahl 2012
Am 26. Januar 2012 boten die Forster Werksvertretungen Kötter+Siefker / Alkuba gemeinsam mit arcon Flachglas-Veredlungs GmbH & Co. KG interessierten Planern und Verarbeitern wertvolle Anregungen aus der Praxis für die Praxis und jede Menge interessante Lösungsansätze für innovative Bauaufgaben aus dem Anwendungsbereich Glas-Stahl. Standort und Themenwahl zum richtigen Zeitpunkt beeindruckten die zahlreichen Teilnehmer des Fachseminars. Stahl und Glas in der Fassade als Schutzschild zum einen und als Wohlfühlfaktor für großflächige Verglasungen zum anderen. Nicht ohne Hintergrund wählten die Veranstalter dafür als Tagungsort das archäologische Museum mit angeschloss-enem Freilichtmuseum im Bramscher Ortsteil Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land.
Auf dem archäologischen Fundplatz Niedersachsens fand einst die geschichtsträchtige Varusschlacht zwischen dem Cheruskerfürsten Arminius und dem römischen Senator, Feldherrn und germanischen Stadthalter Varus im Jahre 9 n. Chr. statt. Aus dieser Zeit stammen die ersten Glas- und Stahlprodukte. Ca. 100 Jahre n. Chr. entwickelten die Römer das erste Butzenglas (sogenannte Guss-Bügel-Technik). Das waren gleichzeitig die ersten Fensterglasscheiben, die geschichtlich erwähnt werden. Aus Eisen wurden bereits im 8. Jahrhundert n. Chr. Mauer-, Zug- und Giebelanker für Gebäude-konstruktionen hergestellt. Stahl und Glas prägen also schon seit über zwei Jahrtausenden die Bauten der verschiedenen Bauepochen. Dem Seminar vorgeschaltet war eine fachkundige Führung durch das Museum und den Museumspark.
Geschichtliche Interpretationen in Stahl und Glas
Die Gestaltung der Parkanlage als Denk- und Assoziationsraum und der Gebäude mit ihrer schlichten Formensprache auf dem ca. 30 Hektar großen Gelände stammt von den Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyer, zwei Architekten, die als vorherrschendes Baumaterial für die Interpretationen des geschichtlichen Hintergrundes im Gelände und für die Museumsbauten großflächige Stahl- und Glasanwendungen mit verschiedenen Bearbeitungs-graden für Dächer und Fassaden inszenierten. Die Schweizer Planer demonstrierten mit Ihrer Gestaltungsidee auf anschauliche Art und Weise, dass die Verwendung von Stahl als Baumaterial nicht nur als kleinmaßstäbliches Hilfsmittel erst seit der Industrialisierung möglich ist, sondern dass die verwendeten Größendimensionen den nachhaltigen Werkstoff durchaus als zeitgenössisches Material kennzeichnen.

Glas und Stahl sind der Baustoff der Zukunft
Durch das Programm führte Paul Keßling, Vertriebsleiter Metallbau bei Kötter+ Siefker und der Alkuba. Beide Unternehmen vertreten mit vier weiteren Werks-vertretungen der Forster Rohr-&Profiltechnik AG Forster die Forster Stahl-Profilsysteme in Deutschland. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Siegfried Große Sextro, Prokurist der Firma Kötter+Siefker und Albert Schweizer als Vertreter von arcon folgte ein kleiner Exkurs zurück in die Römerzeit, jener Zeit, in der Glas und Stahl entdeckt wurden. Die Einzigartigkeit des Stahl- und Glasbaus, im Verhältnis zu den baulichen Anforderungen gesehen, stellt seit jeher an die Hersteller und das verarbeitende Gewerbe immer wieder die Grenzen und Möglichkeiten infrage. Auf der Tagesordnung standen dazu drei Fachvorträge. Der Inhaber der GSK Glas Statik Konstruktion GmbH, Wolfgang Kahlert aus Haltern am See, referierte über das Thema „Umsetzung bauphysikalischer Möglichkeiten im innovativen Glasbau“, was auch die Thematik der Zulassungsmöglichkeiten von Sonderprodukten und Kombinationen mit Siebdruck und Sonnenschutzglas beinhaltete.
Ferdinand Dreising, Beratender Ingenieur und Sachverständige der iff Dreising GmbH aus Messingen, demonstrierte anhand ausgewählter Objektbeispiele aus dem kommunalen Hochbau und dem Objektbau drei Fassadenplanungen und Umsetzungen sowie Schadensfälle aus seiner Gutachterpraxis. Tillmann Klein, Leiter der Forschungsgruppe Fassade an der Uni Delft/NL, stellte dem Fach-publikum innovative Fassadenkonzepte und Architekturprojekte der Zukunft vor. Die Fachreferenten lieferten den Teilnehmern interessante Betrachtungsweisen beider Materialien Glas/Stahl entweder als Einzelanwendungen und/oder in Materialkombinationen in Anlehnung an Praxis beispiele aus der Industrie- und Objektarchitektur. Großflächige transparente Glasdächer oder Fassaden gehören heute zu jedem Stadtbild. Glas und Stahl sind aus der heutigen Industrie- und Objektarchitektur nicht mehr wegzudenken. Auf die Frage, was Architektur mit Nachhaltigkeit zu tun hat, folgte die Antwort, dass dies kein neues Phänomen sei. Die Standsicher-heit (Tragkonstruktion aus Stahl) ist das Grundprinzip jeder Nachhaltigkeit. Hier beginnt bereits die Zusammenarbeit zwischen Architekten, Ingenieuren, Fach-planern und den Herstellern/Verarbeitern, die frühzeitig in die Projektentwicklung integriert werden müssen. Nur mit vereinter Kraft und Bündelung der Kernkom-petenzen können diese immer komplexer geplanten Bauwerke heute realisiert werden. Dabei zeigten sie nicht nur Entwicklungsmöglichkeiten und Innovations-prozesse auf, sondern informierten auch über Veränderungen bei der Planung und Bauabwicklung. Schließlich gab es einige Fallbeispiele aus der Sachver-ständigenpraxis.
Architekturprojekte aus Glas und Stahl
Ein Architekturprojekt mit den bewährten Baumaterialien Stahl und Glas abzu-wickeln und zu gestalten, dass nicht nur ästhetisch anmutet, sondern auch nach vielen Jahren noch funktioniert, lautete die übergeordnete Botschaft. Die Themen waren hervorragend aufeinander abgestimmt, die Referate gespickt mit spannen-den Highlights zur Entwicklung, Planung, Umsetzung und Sanierung mit Bau-teilen aus Glas und Stahl. Die Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, machten regen Gebrauchs davon, diese spannenden Widersprüche zu erkennen und neu zu entdecken. Im Anschluss an die Vortragsreihe bestand beim Flying Buffet die Möglichkeit zu einem persönlichen Erfahrungsaustausch. Die Veranstalter resümieren zufriedenstellend: Es war alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Die Referenten brillierten mit exzellent aufbereiteter Fachmaterie. Die Teilnehmer nutzten bei diesem Event die Möglichkeit sich in den Pausen über aktuelle Produktentwicklungen zu informieren. Vorgestellt wurden die Forster Profil-systeme unico als hochwärmegedämmtes Stahlprofilsystem, das Fassadensystem thermfix vario und thermfix light, sowie das Brandschutzprofil fuego light sowie arcon topview, die Revolution in der Glasveredelung, mit der störende sichtbare Anisotropien im Glas verhindert werden. Die angebotenen Themen und Produktpräsentationen bescherten den Veranstaltern ein volles Haus.
Fotoquelle und weitere Informationen:
Kötter + Siefker GmbH + Co. KG
Paul Keßling
Hansastr. 15-17
49504 Lotte
Telefon: 05 41 / 91 88 - 171
Telefax: 05 41 / 91 88 – 6171
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ks-info.com
Alkuba Vertriebs GmbH
Hansastr. 15-17
49504 Lotte
Telefon: 05 41 / 91 88 - 0 (Zentrale)
Telefax: 05 41 / 91 88 - 100
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.alkuba.de
arcon Flachglas-Veredlung GmbH & Co. KG
Albert Schweitzer
Industriestraße 10
91555 Feuchtwangen
Telefon 09852 6700 – 12
Telefax 098521 6700 7012
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.arcon-glas.de
Redaktion:
Ruhrland PR - Susanne Ruhrländer
Postfach 11 03 35
46262 Dorsten
Telefon +49 2369-20 22 50
Telefax +49 2369-20 22 51
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ruhrland-pr.de





